Tesla goes Bitcoin – Warum Unternehmen in Bitcoin investieren

Am 8. Februar ließ der nach Marktkapitalisierung größte Autohersteller der Welt aufhorchen: Wie bekannt wurde, hat Tesla die eigenen Anlagerichtlinien aktualisiert und im Rahmen dessen 1.5 Milliarden USD in Bitcoin investiert. Außerdem kündigte man an, Bitcoin zukünftig als Zahlungsmittel akzeptieren zu wollen. Damit reiht sich Tesla in die immer länger werdende Liste an Unternehmen ein, die offiziell Teile Ihres Unternehmenskapitals in BTC halten – darunter auch andere börsennotierte Unternehmen wie MicroStrategy und Square.

MicroStrategy, dessen CEO Michael Saylor im Krypto-Space als glühender BTC-Befürworter bekannt ist, hat Anfang Februar sogar Teile seiner jährlichen WORLD.NOW-Konferenz dem Thema “Bitcoin for Corporations” gewidmet. Über 8.000 Teilnehmer aus mehr als 6.000 Unternehmen nahmen daran teil und ließen sich von Michael Saylor und weiteren Speakern wie Ross Stevens, dem CEO des Asset Managers Stone Ridge darüber aufklären, wie sie Bitcoin als Investment für ihr eigenes Unternehmen nutzen können.

Doch warum genau Bitcoin? Das wohl am häufigsten verwendete Argument ist die Tatsache, dass die starke Ausweitung der Geldmenge durch die Notenbanken Fiat-Geld immer unsicherer erscheinen lässt – Stevens geht sogar so weit, zu sagen, Cash sei für Unternehmen “mittlerweile eine Verbindlichkeit und kein Vermögenswert”. Das Argument von Bitcoin als Inflationsschutz und Wertspeicher kommt daher, dass Bitcoin durch die im Bitcoin-Code festgelegte Begrenzung auf 21 Millionen Einheiten ein “hartes Asset” ist, dessen Menge nicht beliebig erweitert werden kann. 

Ein weiteres Argument ist der dezentrale Charakter: Bitcoin wird von keiner zentralen Instanz kontrolliert und kann nicht einfach willkürlich zensiert oder gesperrt werden. Alle Teilnehmer des Netzwerkes sind gleichberechtigt. Michael Saylor vergleicht den Netzwerkeffekt von Bitcoin sogar mit Social Media und nennt es gerne “Facebook for Money”. Ein zusätzlicher Vorteil von Bitcoin: Wert kann durch den digitalen Charakter im Gegensatz zu physischen Wertspeichern einfach und günstig weltweit transferiert werden. 

Neben dem zunehmen Interesse institutioneller Investoren tut sich auch sonst einiges: Nach PayPal arbeitet auch der Zahlungsdienstleister Visa daran, BTC über eine Bankenschnittstelle für seine KundInnen anzubieten – im Gegensatz zu PayPal sollen KundInnen auch die Möglichkeit haben, die erworbenen Coins abheben und selbst speichern zu können.

Natürlich ist auch bei Bitcoin nicht alles perfekt, die Ereignisse zeigen jedoch, dass es sich zu einem ernstzunehmenden Investment für immer mehr Menschen entwickelt. Ein positives Signal für die Legitimität von Kryptowährungen war der Kauf von Bitcoin durch Tesla, mittlerweile einem der größten Unternehmen weltweit, allemal. Es wird spannend sein, wer dem Beispiel folgen wird.

Auch wir bei Coinfinity bemerken ein stark steigendes Interesse privater und institutioneller InvestorInnen. Falls Sie selbst Fragen zum Thema Bitcoin als Investment haben sollten, kontaktieren Sie uns gerne.