
Ich hatte schon immer ein lebenslanges Interesse am Schreiben. Dazu kam dann meine Faszination für Bitcoin. Außerdem habe ich im Laufe der Zeit viele Challenges gesehen, die mich inspiriert haben, zum Beispiel aus Videospielen wie Old School RuneScape, wo es ja oft um extrem repetitive Herausforderungen geht. Viel Inspiration kam aber auch von klassischen Motivationsexperten wie etwa David Goggins.
Ja, ich habe das tatsächlich einmal grob ausgerechnet. Wenn ich mein aktuelles Tempo beibehalte, wäre ich ungefähr 80 Jahre alt, wenn ich fertig bin. Im Moment bin ich 39.
Sicher ist es natürlich nicht. Aber genau das macht die Sache aus meiner Sicht auch umso interessanter. Gerade diese Unsicherheit gehört für mich irgendwie dazu.
Ohne Bitcoin wäre die Welt für mich sehr viel trauriger. Allein dieser Gedanke ist schon ein großer Antrieb, jeden Tag weiterzumachen.
Die meisten Reaktionen sind eher negativ. Das ist wahrscheinlich auch ganz normal, wenn man etwas macht, das sehr anders ist als das, was die meisten Menschen gewohnt sind. Gerade am Anfang erntet man mit so etwas oft vor allem Unverständnis.
Die meisten Menschen verstehen nicht wirklich, was der Bitcoin Proof-of-Work eigentlich ist. Mein Plan ist es deshalb, ihnen etwas zu zeigen, das jeder unmittelbar nachvollziehen kann: ganz klassische Schreibarbeit, also Stift auf Papier, ein Wort nach dem anderen. Auf diese Weise möchte ich Menschen neugierig machen und sie dazu bringen, tiefer in das Bitcoin-Rabbithole einzusteigen.
Auf jeden Fall. Es ist tatsächlich eines dieser Dinge, die den eigenen Blick viel weiter in die Zukunft gehen lassen.
Die Komposition auf dem Papier – also Worte, Formen, Farben und so weiter entsteht teilweise bewusst und teilweise unbewusst. Genau darin liegt für mich dieses künstlerische Spannungsfeld: Einerseits macht der Künstler das Werk zunächst für sich selbst, andererseits schwingt das Publikum im Hinterkopf trotzdem immer mit.
Für mich steckt darin eine gewisse Romantik: das Abenteuer, das loszieht, um sich einer gewaltigen Herausforderung zu stellen. Das ist ein Thema, das so alt ist wie die Menschheit selbst, und gleichzeitig empfinde ich es heute als zeitgemäßer denn je. Ich werde immer wieder nach dem Sinn des Ganzen gefragt, und dabei denke ich oft an die Praxeologie und daran, dass Sinn beziehungsweise Wert letztlich subjektiv sind.
Ich habe im Laufe des Projekts ganz unterschiedliche Schreibmaterialien verwendet: Stifte, Füller, Buntstifte, Bleistifte, Aufziehstifte, Pinsel und mehr. Die größte Menge an Ausschussmaterial kam bisher wahrscheinlich von den Tintenpatronen zusammen – davon waren es wohl schon an die hundert. Dazu kommen noch dutzende Stifte. Allerdings variiere ich die Schreibmaterialien so häufig und werfe halbleere Sachen oft schon weg, dass nur selten ein Stift wirklich komplett aufgebraucht wird. Es wäre natürlich schön, alle Materialien bis zum Ende zu nutzen, aber aus Rücksicht auf meine Freundin räume ich regelmäßig größere Mengen an halbverbrauchten Schreibsachen in den Müll. Wichtiger ist mir im Moment ohnehin, dass die Blätter gut aufgehoben werden oder gute Käufer finden.
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