Coinfinity hält sich freiwillig an die hohen Standards der 4. Europäischen Geldwäsche-Richtlinie

Auf eigene Initiative hin hat sich Coinfinity freiwillig den hohen Standards der 4. Geldwäsche-Richtlinie verpflichtet und möchte damit ein sicheres, solidarisches und vertrauensvolles Umfeld für alle schaffen.

Mit der Umsetzung der 4. Europäischen Geldwäsche-Richtlinie in dem Finanzmarkt-Geldwäschegesetz (Fm-GwG) bekam die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) in Österreich erstmals eine übersichtliche, allgemeingültige rechtliche Basis für ihre Aufsichtstätigkeit in Bezug auf die österreichischen Kredit- und Finanzinstitute. Dabei sollen vor allem Banken zur Verantwortung gezogen werden. Seither müssen sie bestimmten Sorgfaltspflichten, wie der Identitätsfeststellung der Kunden sowie einer Überprüfung der Mittelherkunft ab einem Barwert von 10.000 EUR und unbar von 15.000 EUR, nachkommen. Solche rechtlichen Vorgaben sind für Krypto-Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht verpflichtend.

Coinfinity verpflichtet sich freiwillig den bereits hohen Sicherheitsstandards der 4. Geldwäsche-Richtlinie der Europäischen Union hinsichtlich der österreichischen Gewerbeordnung zur Verhinderung von Geldwäsche sowie Terrorismusfinanzierung und erweitert diese teilweise in einigen Punkten sogar erheblich. Mit unseren Bestrebungen möchten wir einen fairen, solidarischen und vertrauensvollen Umgang zwischen Kunden und MitarbeiterInnen als auch mit dem Unternehmen forcieren.

Dabei werden wir den allgemeinen Sorgfaltspflichten, aber auch den erhöhten Sorgfaltspflichten bei Personen aus Staaten mit hohem Risiko und politisch exponierten Personen nachkommen.

Zusätzlich haben sich die MitarbeiterInnen von Coinfinity auf einen Verhaltenskodex geeinigt. So sehen sich die Angestellten von Coinfinity auch besonders im Bereich ICO (Initial Coin Offering) verpflichtet, gewissen Regeln nachzukommen. Die MitarbeiterInnen von Coinfinity haben freiwillig zugestimmt, bei einer Funktion als Partner oder Advisor eines ICO von einer finanziellen Beteiligung am ICO abzusehen. Dadurch sollen Interessenkonflikte präventiv verhindert werden.

Hohe Sicherheitsstandards und eine solide Vertrauensbasis sind besonders in der Krypto-Welt sehr wichtig. Ängsten und Vorurteilen gegenüber Kryptowährungen kann dadurch entschieden entgegengetreten werden.

Am 19. Juni 2018 wurde die 5. Europäische Geldwäsche-Richtlinie ratifiziert, die in allen europäischen Mitgliedsstaaten bis zum 10. Jänner 2020 umgesetzt werden muss. Darin sind auch zum ersten Mal Krypto-Unternehmen explizit mit in eine Geldwäsche-Richtlinie einbezogen und müssen den Vorgaben ebenso nachkommen.