Warum KYC (Know your Customer) wichtig ist und wie sich Coinfinity verhält

Das Wechselspiel zwischen Anonymität und Vertrauenswürdigkeit ist ein kontrovers diskutiertes Thema in der Kryptowelt.

Wenn man eine Transaktion im Bitcoin-Netzwerk vornimmt, ist diese für immer in der Blockchain gespeichert. Jeder kann sie nachvollziehen, aber niemand kann sie verändern. Wer sich hinter der Bitcoin-Adresse befindet, ist nur durch weitere Informationen herauszufinden, da Bitcoin ein sogenanntes pseudonymes Bezahlsystem ist. Was für die einen eine großartige Symbiose zwischen Transparenz und gleichzeitiger (teilweiser) Anonymität darstellt, wird von anderen aber auch zur Finanzierung krimineller Handlungen ausgenutzt (obwohl es mittlerweile Kryptowährungen gibt, die eine deutlich höhere Anonymität als Bitcoin bieten).



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Einer für alle, alle für alle – was ist und wie funktioniert Peer-to-Peer?

Bitcoin wird von vielen auch als erste erfolgreiche Umsetzung eines sogenannten Peer-to-Peer-Cash-Systems angesehen. Was genau „Peer-to-Peer“ (abgekürzt „P2P“) bedeutet, möchten wir in diesem Artikel genauer beleuchten.

Bitcoin ist ein Peer-to-Peer-System
Bitcoin ist ein Peer-to-Peer-Cash-System

Grundsätzlich bezeichnet der englische Begriff „Peer“ Kollegen bzw. Gleichberechtigte. Peer-to-Peer-Systeme sind Netzwerke, in denen alle Teilnehmer direkt miteinander verknüpft sind und die gleichen Rechte innehaben. Auf den IT-Bereich übertragen steht dieser Begriff für die Kommunikation zwischen gleichberechtigten Computern. Alle Computer in diesem Netzwerk können sowohl Informationen abrufen als auch beisteuern. Auf einen zentralen Server wird dabei verzichtet, vielmehr werden die Informationen dezentral über das Netzwerk verteilt gespeichert.



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Bargeldloses Bezahlen und trotzdem Bargeld?

Bei den gängigen bargeldlosen Zahlungsmethoden können die Vorteile des traditionellen Bargelds und einer elektronischen Zahlung nicht verbunden werden. Bitcoin vereint die Vorteile der beiden Zahlungsmethoden und fungiert somit als Bargeld des Internets.

Bitcoin verknüpft die Vorteile des bargeldlosen Bezahlens mit denen des Bargelds.

Bargeldloses Bezahlen ist in unserer Gesellschaft auf dem Vormarsch und wird besonders von Banken und Kreditinstituten forciert und angetrieben. Auch die großen Tech-Unternehmen wie Apple, Amazon und Google beschäftigen sich schon seit Längerem mit dem Thema. In den USA sind Apple Pay, Google Pay sowie Amazon Pay bereits seit einiger Zeit Alltag. Nun planen die Tech-Giganten den weltweiten Rollout ihrer Dienste. Apple Pay und Google Pay sind in Deutschland schon verfügbar – in absehbarer Zeit wird dies auch in Österreich der Fall sein.



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Öffentlich(-rechtliche) Anwendungen der Blockchain-Technologie

Die Blockchain-Revolution ist bereits in vollem Gange. In diesem Blog möchten wir uns einige Beispiele von Anwendungsmöglichkeiten aus dem öffentlichen Sektor genauer anschauen.

Die Blockchain-Technologie und ihre Vorteile bieten auch im öffentlichen Sektor Chancen. Bereits heute setzen staatliche Institutionen die Technologie ein, um Verwaltungsaufgaben zu vereinfachen, Bürokratie abzubauen und Datenintegrität zu garantieren. Der erste große Vorteil besteht in der Irreversibilität von einmal auf der Blockchain gespeicherten Daten. In dezentralen Systemen kann keine Partei die Daten unbemerkt verändern. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch sogenannte trustless systems (also Systeme, die ohne Vertrauen funktionieren und auf Kryptografie und Mathematik basieren) Bürokratie abgebaut und Verwaltung im Allgemeinen möglichst effizient gestaltet werden kann.



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Information zur Verfügbarkeit während der Weihnachtsfeiertage

Weihnachten ist bekannt als das Fest der Ruhe und Besinnlichkeit. Aus diesem Grund haben auch wir beschlossen, dass am 24.12.2018 und dem 31.12.2018 unser Büro geschlossen ist.

Vom 24.12.2018 bis 26.12.2018 sowie am 31.12.2018 und 01.01.2019 sind sowohl in Österreich als auch in Deutschland Bankfeiertage, an diesen Tagen werden von den Banken (wie auch an Samstagen und Sonntagen) keine Zahlungen durchgeführt.
Eine SEPA-Überweisung hat eine Laufzeit von 1-2 Werktagen. Wenn Sie also z.B. am Freitag, 21.12.2018 eine Bestellung bei uns getätigt haben, wird Ihre Zahlung frühestens am Donnerstag, 27.12.2018 oder auch erst am Freitag, 28.12.2018 bei uns eintreffen. Auch wenn Sie an uns Bitcoins verkauft haben, wird die entsprechende SEPA-Überweisung durch die Bankfeiertage eine längere Laufzeit haben.

Aufgrund der Feiertage ist unser Büro für den Kundenverkehr nur am Donnerstag 27.12.2018 und Freitag dem 28.12.2018 geöffnet, auch der Telefonsupport ist nur in dieser Zeit verfügbar.

Das gesamte Team von Coinfinity wünscht Ihnen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Der BitcoinCash Hardfork am 15. November – technische Hintergründe und Diskussionen zwischen den verschiedenen Lagern

Seit einigen Wochen spaltet sich die Community um die Altcoin Bitcoin-Cash in drei Lager: in Bitcoin ABC, Bitcoin SV und Bitcoin Unlimited. Der Versuch eines objektiven Überblicks über die Diskussion.

Logo von BitcoinCash

Etwa alle 6 Monate führt Bitcoin Cash geplante Hardforks, sogenannte Protokoll Upgrades, durch, also Weiterentwicklungen der Open Source Software, bei denen Änderungen ausgerollt werden, die zu älteren Versionen inkompatibel sind. Bislang stießen die Hardforks bei der Community durchwegs auf Akzeptanz; so wurde beispielsweise die Erhöhung der Blockgröße und damit der Transaktionskapazität von Bitcoin Cash von 8 auf 32 MB im Rahmen des letzten Hardforks vom Großteil als sinnvoll erachtet. Diesmal stößt das geplante Upgrade doch auf Unstimmigkeiten: Bitcoin ABC, Bitcoin SV und Bitcoin Unlimited sind drei verschiedene Teams, die alle verschiedene (aber bisher zueinander kompatible) Implementierungen der Bitcoin-Cash-Software veröffentlichen. Die Einigkeit steht nun jedoch auf dem Prüfstand, wobei sich in der aktuellen Diskussion vor allem Bitcoin ABC und Bitcoin SV in vielen Punkten uneinig sind.

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„Bitcoin – die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes” – eine Leseempfehlung

Das neue Buch von Christoph Bergmann fasst die Geschichte des Bitcoins gekonnt mit vielen Details, technischen Hintergründen und unbezahlbaren Einblicken zusammen.

Das neue Buch von Christoph Bergmann

Sobald man dieses Buch zu lesen beginnt, wird man in den Bann der Geschichte des Bitcoins gezogen, die ausführlich und spannend dargestellt wird. Im ersten Teil des Buches liest man über kryptografische Grundlagen, die auch großteils bei Vorgängerwerken schon erklärt wurden; allerdings scheiterten diese meistens genau an diesem Punkt. Warum das laut Christoph Bergmann so ist, lässt er sprachlich gekonnt durchblicken. Außerdem hängen sich seiner Meinung nach viele Bücher an der Frage „Wer ist Satoshi Nakamoto“ auf und verpassen es so, die geschichtlichen Kontexte adäquat zu erklären.

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Das Lightning Network – die Lösung des Skalierungsproblems?

Die Skalierbarkeit von Bitcoin ist ein bekanntes Problem und war besonders Ende des vergangenen Jahres aufgrund des erhöhten Transaktionsaufkommens in aller Munde. Die Transaktionsgebühr lag zeitweise über 50 $ pro Transaktion.

Schon seit Längerem nehmen sich verschiedene Projekte dem Skalierungsproblem aktiv an; das bekannteste ist das sogenannte Lightning Network. Dieses Netzwerk soll Transaktionen ohne Wartezeit und mit Transaktionsgebühren mit weniger als einem Euro-Cent ermöglichen sowie erhöhte Anonymität in einer zweiten „Schicht/Ebene“ über der Bitcoin-Blockchain bieten.

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Dezentrale Apps auf dem Vormarsch?

Neben Kryptowährungen wie Bitcoin oder Dash, welche als dezentrales Zahlungsmittel fungieren, gibt es auch Kryptowährungen, die einen anderen Zweck verfolgen.

Bei Ethereum geht es beispielsweise weniger um Tauschen, Bezahlen oder Aufbewahren von Werten, sondern vielmehr um dezentrale Anwendungen und Programme. Die sogenannten dApps (dezentrale Applikationen) erfreuen sich spätestens seit dem Hype der CryptoKitties einer großen Bekanntheit, sie werden sogar bereits schon als Apps 2.0 gefeiert. Infolge dieser immer größer werdenden Beliebtheit sind sie für einen großen Teil der Ethereum-Transaktionen verantwortlich. Diese Programme werden auf allen Knoten des Ethereum-Netzwerks gleichzeitig ausgeführt. Smart Contracts bilden dabei das Backend der webbasiserten Programme im Ethereum-Netzwerk. Auch wenn derzeit noch viele der Web-Oberflächen klassisch in Form von (auf einem zentralen Server gehosteten) Webseiten bereitgestellt werden, werden diese in Zukunft ebenfalls dezentral über das “Ethereum Swarm” Netzwerk (ein dezentraler Speicherplatz für Dateien) bereitgestellt.

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Blogreihe #Geld: Das Dilemma des virtuellen Geldes und was Bitcoin leisten kann

Das Dilemma des virtuellen Geldes

Nachdem wir uns in den vorherigen Blogeinträgen dem Konstrukt Geld sukzessive angenähert haben, möchten wir nun die Möglichkeiten und Potenziale von Bitcoin aufzeigen. Zusätzlich beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Bitcoin die drei Transaktionsbedingungen einer Geldeinheit gewährleistet.

Bitcoin ist ein komplexes Konzept, das verschiedene Kontrollstrukturen neu miteinander verknüpft. So werden Werteinheiten kompetitiv geschöpft, virtuell dargestellt und (!) dezentral abgewickelt. Dadurch basiert Bitcoin auf einer neuen Kombination der Kontrollstrukturen. Bisher war es nicht möglich, eine kompetitiv geschöpfte und virtuell dargestellte Währung dezentral aufzubauen – ein Novum in der Geschichte des Geldes.

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