Warum man Bitcoin und Ether langfristig am besten auf der Card Wallet aufbewahrt? Wir liefern Antworten.

Die Card Wallet zeichnet sich besonders durch ihre Einfachheit und Sicherheit aus. Alles, was man tun muss, ist, die physische Karte sicher aufzubewahren. Man benötigt keine hohe Software-Affinität und muss kein Krypto-Experte sein, um die eigenen Kryptowährungen sicher zu verwahren.

Kryptowährungen sind ein vergleichsweise junges Phänomen, bei dem die User gerade am Anfang oft vielen Fragezeichen und Anwendungsproblemen gegenüberstehen. Am Beispiel der Sicherung von Kryptowährungen wird dies besonders deutlich. Ein Großteil der Krypto-User können keine sichere Paper Wallet generieren. Ebenso können die Wenigsten Hardware Wallets sicher und korrekt bedienen und sich zu 100 % auf die vielen verschiedenen Einflussfaktoren wie Hersteller, Hardware, Firmware und Software verlassen.

Auch Software Wallets und Börsen Wallets können relativ leicht manipuliert oder gehackt werden. Dadurch existieren für den User – teilweise aufgrund seiner eigenen Unwissenheit – zahlreiche Sicherheitsrisiken, weshalb eine einfache Handhabung ohne viele Risikofaktoren das wichtigste Sicherheitsfeature darstellt.

In diesem Artikel möchten wir die Card Wallet mit anderen Wallet-Arten vergleichen und die wichtigsten Unterschiede tabellarisch hervorheben:

Card Wallet vs. Paper Wallet

Die Card Wallet wird sicher im Hochsicherheitsraum der Österreichischen Staatsdruckerei generiert. Auf die Private Keys hat niemand – zu keinem Zeitpunkt – Zugriff. Eine Paper Wallet hat mehrere Unsicherheitsfaktoren. Zum Beispiel ist nicht klar, wer hinter der Webseite zur Paper-Wallet-Erstellung steht und was die Motivation des Seitenbetreibers ist. Gleichzeitig sind Paper Wallets keine langfristige Sicherungsvariante, da externe Einflüsse das Papier beschädigen können. Bei der Card Wallet ist das anders.

Paper WalletCard Wallet
fragiles Materialrobuste Materialien
hält wenige Jahrehält Jahrzehnte
Wasserschädenwasserfest
Buchstaben/Zahlen bleichen ausSchrift via Laser eingebrannt
kann leicht mit einem wertlosen Stück Papier verwechselt und entsorgt werdenwertiges Aussehen
User kann auf infizierte Webseiten weitergeleitet werdenkeine Software
Verwendete(r) Webseite/Computer/Drucker kann kompromittiert seinSchlüssel in extrem sicherer Umgebung offline generiert, Code mehrmals überprüft
Private Key kann versehentlich einer Kamera ausgesetzt sein (Smartphone, Notebook …)Private Key während Produktion bereits versiegelt
Kunde kann eigene Handschrift nicht lesenkeine Handschrift, Private Key immer eindeutig lesbar
jede Person (sogar mit beschränktem Zugriff) kann Private Key kopieren, möglicherweise ohne dass der Besitzer dies bemerktPrivate Key ist mit manipulationssicherem Siegel verschlossen
relativ einfach zu fälschen/ersetzenfälschungssicher: User kann verifizieren, ob die Karte original, ausgetauscht oder gefälscht ist
offener Private Key: jede Person mit Zugriff auf die Paper Wallet kennt den Private KeySicherheitssiegel: Ist dieses intakt, kennt nicht einmal der Besitzer den Private Key. Man kann die Karte also theoretisch sogar ohne Vertrauen weitergeben und somit Bitcoin off-chain/OTC handeln

Card Wallet vs. Wallet App

Die Card Wallet ist wie das gesamte Bitcoin-Netzwerk ein dezentrales System und benötigt keinerlei Updates oder Aktualisierungen. Das System steht – und zwar für immer. Bei Wallet Apps ist das anders: Erstens muss man einer Instanz vertrauen, die man im Gegensatz zur Österreichischen Staatsdruckerei nicht kennt und deren Motive somit unklar sind. Zweitens müssen Updates gemacht werden und drittens muss man immer auf die Funktionsweise der Wallet App vertrauen.

Wallet AppCard Wallet
Datenverlustkeine elektronischen Daten
Hacksoffline
Diebstahl (z. B. Smartphone)Aufbewahrung an sicherem Ort
VerlustAufbewahrung an sicherem Ort
vergessene Passwörter/Seedskeine Passwörter/Seeds notwendig
Virenkeine Softwarekomponenten
Bugskeine Softwarekomponenten
Updateskeine Softwarekomponenten
Keyloggeroffline
Seed auf Papier gespeichertkeine Seed notwendig
kompromittiertes/fehlerhaftes Updatekeine Software
Hacks oder Man-in-the-middle-Attackenoffline
Private Key onlineoffline
kompromittierte Softwarekeine Software
Fake-Webseitenkeine Software

Card Wallet vs. Hardware Wallet

Hardware Wallets eignen sich durchaus für den alltäglichen Gebrauch, da diese eine relativ hohe Sicherheit und einen konstanten Zugriff bieten. Hardware Wallets benötigen aber ein gutes technisches Know-how, speziell bei Updates oder ähnlichem. Zusätzlich wurde beim jährlichen Treffen des Chaos Computer Clubs im Jahr 2018 gezeigt, wie Hardware Wallets gehackt und die Coins entwendet werden können. Das Mantra, dass Hardware Wallets die beste Sicherungslösung für Kryptowährungen sind, wurde somit revidiert.

Zusätzlich gibt es einige weitere Risiken, denen man bei Hardware Wallets ausgesetzt ist: Elektronische, mechanische sowie Wasserschäden dürfen bei einer langfristigen Speicherungslösung nicht außer Acht gelassen werden. Es sind die kleinen Dinge, die bei einer langfristigen Sicherungslösung den Unterschied machen.

Ergänzend muss aber noch angeführt werden, dass die Card Wallet in keinem direkten Wettbewerb mit Hardware Wallets steht. Für User, die gerne und oft traden möchten, bietet eine Hardware Wallet bessere Voraussetzungen als die Card Wallet. Die Card Wallet hingegen ist ideal für sichere, langfristige Lagerung und nicht dazu designt, Hardware Wallets direkt zu ersetzen.

Hardware WalletCard Wallet
elektronische Schädenkeine elektronischen Komponenten
mechanisches Versagenkeine mechanischen Komponenten
Wasserschädenwasserfest
vergessene/verlorene Passwörter/Seedskeine Passwörter/Seeds notwendig
Seed in Cloud gespeichert: Risiko von Hackskeine Seed notwendig
Seed am Computer gespeichert: Risiko von Datenverlustkeine Seed notwendig
Seed verschlüsselt gespeichert: Risiko von Schlüsselverlustkeine Seed notwendig
Seed auf Papier gespeichert: Die Hardware Wallet wird nun auch zur Paper Wallet!keine Seed notwendig
böswillig kompromittiertes oder fehlerhaftes Firmware-Updatekeine Software
Hacks oder Man-in-the-middle-Attackenoffline
ständige Abhängigkeit von zentralem Hersteller (Verbindung mit Netzwerk/light client, Produktion von Ersatzgeräten, Sicherheitsupdates etc.)100 % dezentral nach Produktion (nach Kauf kann man die Card Wallet verwenden, ohne jemals mit einer zentralisierten Instanz in Verbindung zu kommen – auch nicht mit Coinfinity)
Sicherheit unbekannthöchste Sicherheitsstandards der Staatsdruckerei
Ungewissheit im Hinblick auf die Frage: Wer baut die Chips/Hardware bzw. entwickelt die Firmware/Software?alle sicherheitsrelevanten Schritte passieren auf Seiten der Staatsdruckerei, kein Mitarbeiter kann den Produktionsraum alleine betreten
relativ leicht zu fälschen, Fälschungen schwer erkennbarfälschungssicher, Fälschungen sind leicht erkennbar
Qualität des Zufallszahlengenerators unbekanntmehrere verschiedene Quellen fließen zur zufälligen Nummerngenerierung ein:

 Card Wallet vs. Börsen-Wallet

In der Vergangenheit kam es bereits zu mehreren Börsen-Hacks, bei denen die Coins der Kunden allesamt oder zum Teil entwendet wurden. Angefangen hat alles mit dem Bitcoin-Raub bei Mt.Gox. In den vergangenen fünf Jahren wurden reihenweise Börsen gehackt und die Kryptowährungen von Kunden gestohlen. Erst vor Kurzem wurde sogar die größte Kryptobörse der Welt, Binance.com, Opfer eines Angriffes, bei dem 7.000 Bitcoins entwendet wurden.  

Kryptowährungen auf Börsen-Wallets liegen zu lassen, halten wir für die unsicherste Möglichkeit, um Krpytowährungen aufzubewahren.

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