Schnorr-Signaturen – Bitcoin Cash Hard Fork im Mai 2019 bringt neue Technologie

Im Mai steht ein weiteres großes Ereignis bei Bitcoin Cash (zwischenzeitlich „Bitcoin ABC“ genannt) an: die Implementierung von Schnorr-Signaturen und das Reaktivieren eines Features, mit dem versehentlich an SegWit-Adressen gesendete Coins wieder gerettet werden können.

Am 15. Mai ist es (mal wieder) so weit: Es wird geforkt! Und zwar bei Bitcoins bekanntester Hard Fork Bitcoin Cash. Insgesamt sind zwei Änderungen des Bitcoin-Cash-Protokolls geplant, die meiste Aufmerksamkeit dürfte wohl die Aktivierung sogenannter Schnorr-Signaturen auf sich ziehen.



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Neues Feature auf Twitter: mit Tippin.me Bitcoin für Tweets versenden

Mit einem Browser-Plugin kann man via Lightning Network Tweets mit einigen Satoshi belohnen. Das erste sinnvolle Projekt, Micropayments in soziale Medien zu implementieren.

Am Himmel sinnvoller, praxistauglicher Anwendungsfälle für Bitcoin ist in diesem Jahr bereits ein neuer Stern aufgegangen: Mithilfe der Software Tippin.me (über die Plattform, die Payments über das Lightning Network ermöglicht, haben wir bereits berichtet) können sich Twitter-User schnell und unkompliziert Bitcoins via Lightning Network senden; auch Twitter-CEO Jack Dorsey zeigt sich begeistert. Der Name Tippin.me leitet sich vom englischen Verb „to tip“ ab, was so viel bedeutet wie „jemandem Trinkgeld oder eine Spende geben“. In diesem Fall sind es Micropayments für Leute, deren Beiträge einem selbst gefallen.



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“FlyClient”: Neues Protokoll für effizientere Light Clients wurde vorgestellt

Ein spannendes Paper mit einem neuen Konzept für deutlich effizientere Light-Clients wurde veröffentlicht und findet in der Kryptographie-Community große Beachtung.

Anfang März veröffentlichte Benedikt Bünz (kein Unbekannter, er war bereits einer der Autoren des Bulletproofs Papers) gemeinsam mit Lucianna Kiffer und zwei weiteren Co-Autoren ein Paper, in dem sie ein neues Protokoll für Light Clients, ähnlich dem SPV-Protokoll (simplified payment verification), vorstellen. Das originale Paper finden Sie hier: https://eprint.iacr.org/2019/226.



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bc1 oder doch lieber 1 oder 3?“– Bitcoin-Adressformate und wie sie erstellt werden

Je nach Wallet oder Empfänger werden unterschiedliche Adressformate angezeigt. Wie werden diese Adressformate eigentlich erstellt und welche Auswirkungen hat das auf den User?

Warum sieht meine Bitcoin-Adresse aus wie eine wahllose Abfolge von Buchstaben und Zahlen? Woher kommt meine Bitcoin-Adresse? Ist sie wirklich sicher? Und was passiert, wenn ich mich beim Eingeben der Adresse vertippe? Fragen über Fragen. Aber nun erst einmal der Reihe nach:



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Die Österreichische Post AG und unser Tochterunternehmen Kurant GmbH starten ihre erste Kooperation

In drei durchgehend geöffneten Postfilialen in Salzburg, Linz sowie Bregenz wurden Bitcoin-Automaten der Kurant GmbH aufgestellt – ein weiteres Zeichen für die Akzeptanz von Kryptowährungen in Österreich.

Kryptowährungen kommen immer mehr im Alltag der österreichischen Bevölkerung an. Das aktuellste Beispiel für diese Entwicklung ist die Kooperation des marktältesten Betreibers von Bitcoin-Automaten in Österreich, der Kurant GmbH, und der Österreichischen Post. Anfang 2019 startete die Österreichische Post gemeinsam mit unserem Tochterunternehmen ein Pilotprojekt, welches es Postkunden ermöglicht, in zunächst drei Filialen Kryptowährungen zu erwerben sowie zu verkaufen. „Die Kooperation mit der Österreichischen Post ist nicht nur ein großer unternehmerischer Schritt für uns, sondern auch ein Zeichen für das Vertrauen in die Seriosität der Kurant GmbH sowie in die Zukunft von Kryptowährungen“, kommentiert Stefan Grill, CEO der Kurant GmbH, die neue Zusammenarbeit.



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Das Lightning Network – das Bezahlsystem der Zukunft?

Wir haben an dieser Stelle bereits häufiger über das Lightning Network berichtet und möchten euch heute von aktuellen Entwicklungen im Netzwerk berichten.

Das Lightning Network hat sich abseits der Kursdiskussionen rund um Kryptowährungen zu einem Netzwerk mit beeindruckender Infrastruktur weiterentwickelt. Im vergangenen Jahr wurden die ersten Anwendungsmöglichkeiten für User geschaffen: Viele neue Wallets, erste Online-Shops sowie physische Stores wurden auf den Markt gebracht – mit Lightning-Bezahlung in Echtzeit. Wie man diese neue Technologie testen und wo man damit schon bezahlen kann, erfahrt ihr hier.



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Implikationen des „Constantinople“-Upgrades im Ethereum-Netzwerk auf Smart Contracts und die Self-destruct-Option

Mit dem „Constantinople-Upgrade wird eine zweite Möglichkeit, Smart Contracts auf der Ethereum-Blockchain zu deployen, eingeführt. Dies hat auch Auswirkungen auf die Unveränderlichkeit von Smart Contracts. Unser Software Developer und Ethereum-Spezialist Johannes Zweng erklärt euch in diesem Blogartikel, wie das funktioniert.

Im „Constantinople“-Upgrade gibt es (abgesehen vom Gas-price-Problematik über die wir bereits in einem anderen Artikel berichtet haben) noch eine weitere subtile Änderung, die noch nicht vielen bewusst ist. Vor allem betrifft das einen Punkt, den einige vermutlich bisher als unveränderlich angesehen haben: die Möglichkeit, Smart Contracts nachträglich zu verändern.



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Das anstehende Ethereum-Upgrade „Constantinople“ und „Petersburg“ – warum es nun doch kommt und was es mit „Petersburg“ auf sich hat

Das im Jänner aufgrund von Sicherheitsbedenken kurzfristig abgesagte „Constantinople“-Upgrade wird nun doch ausgerollt und zusätzlich im selben Augenblick mit dem „Petersburg“-Upgrade wieder korrigiert. Klingt kompliziert? Ist es auch. Unser Software Developer und Ethereum-Spezialist Johannes Zweng erklärt:

Das bei Block 7.080.000 (~17. Jänner 2019) geplante „Constantinople“-Upgrade, in diesem Fall ein Hardfork, soll nun zusammen mit dem „Petersburg“-Upgrade, das eine Neuerung von „Constantinople“ umgehend wieder rückgängig macht, nachgeholt werden. Das Upgrade wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken bei Smart Contracts abgesagt, nachdem es bereits im Oktober 2018 aufgrund eines anderen Problems verschoben wurde. Da einige Ethereum-basierte Blockchains das Constantinople-Upgrade aber bereits vorher durchgeführt hatten und dieses somit nicht mehr widerrufen können, einigte man sich nun darauf, dass das Constantinople-Upgrade mit seinen Sicherheitsbedenken vorerst angewendet werden soll. Unmittelbar danach soll aber das „Petersburg“-Upgrade, das die Sicherheitslücke umgehend wieder schließt, ausgerollt werden.



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Cryptopia-Hack – wie sicher sind Bitcoin-Börsen und was kann man als User tun?

Immer wieder sind Kryptobörsen Ziel von Hackern. Das zeigt, dass eines der wichtigsten Attribute der Krypto-Szene immer noch ist: Sei Herr (oder Frau) deiner Private Keys.

Am 14. Januar 2019 gab die neuseeländische Kryptobörse Cryptopia auf Twitter bekannt, dass die Website auf unbestimmte Zeit in den Wartungsmodus versetzt wurde. Kurze Zeit später wurde – ebenfalls auf Twitter – verkündet, dass Cryptopia gehackt wurde und signifikante Beträge von der Börse entwendet wurden. Über das genaue Ausmaß wurde bislang nichts bekannt gegeben, allerdings legt diese Transaktion nahe, dass über 19.000 Ether im aktuellen Gesamtwert von umgerechnet ca. 2.5 Mio. USD gestohlen wurden. Am 29.01. wurden abermals 1.675 Ether im Wert von umgerechnet 180.000 Dollar von den Hackern erbeutet. Cryptopia hat bereits die Ermittlungsbehörden informiert.



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Der Bitcoin Cash Hardfork und die Konsequenzen

Seit dem Bitcoin Cash Hardfork ist nun bereits einige Zeit vergangen. Was hat sich seither verändert? Was ist passiert?

Die Konsequenzen des Bitcoin Cash Hardfork
Die Konsequenzen des Bitcoin Cash Hardfork

Ende 2018 gab es bei Bitcoin Cash einen Hardfork, aus dem Bitcoin ABC („Adjustable Blocksize Cap“, zu Deutsch: anpassbare Blockgröße) und Bitcoin SV („Satoshi’s Vision“) hervorgingen. Welche Visionen die beiden Lager von Bitcoin ABC und Bitcoin SV vertreten und worin sich die beiden Versionen technisch unterscheiden, haben wir damals bereits in einem eigenen Blogartikel beleuchtet. Was hat sich da bis heute getan?



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