
Jahrzehntelang galten Immobilien als Inbegriff von Sicherheit. Das eigene Haus, die Eigentumswohnung, das Mehrparteienhaus. Greifbares Eigentum, das bleibt, wenn Währungen schwanken. Doch dieses Bild beginnt zu wanken.
Was lange als stabiler Wert galt, war zu großen Teilen eine Folge eines außergewöhnlichen Umfelds: niedrige Zinsen, stetig wachsende Geldmenge und die daraus entstandene Flucht in Sachwerte. Immobilienpreise stiegen nicht, weil Häuser plötzlich produktiver oder nützlicher wurden, sondern weil das Geld, in dem sie gemessen werden, an Kaufkraft verlor.
Gleichzeitig wächst das Interesse an einer völlig anderen Form von Eigentum: Bitcoin. Ein digitales, begrenztes und globales Gut, das nicht von Zinsen, Staat oder Kredit abhängt und dessen Fundament nicht Beton, sondern Mathematik ist.
Die Frage ist also nicht, ob man in Zukunft noch Eigentum besitzen sollte. Sondern: Welche Form von Eigentum echte Sicherheit bietet, in einer Welt, in der Geld selbst instabil geworden ist?
Immobilien gelten als Sachwert – als Schutz vor Inflation. Doch was viele übersehen: Ihr Preis ist kein Ausdruck von Stabilität, sondern ein Spiegel des Geldsystems.
Offizielle Daten von Eurostat zeigen, dass die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland und Österreich zwischen 2010 und 2024 um rund 80 bis 90 Prozent gestiegen sind, in der gesamten Europäischen Union lag der Anstieg bei etwa 70 Prozent. Im gleichen Zeitraum wuchs die Geldmenge M2 im Euroraum laut Europäischer Zentralbank um über 80 Prozent, von rund 8,7 Billionen Euro im Jahr 2010 auf knapp 15,9 Billionen Euro im Oktober 2025. Der Anstieg der Immobilienpreise spiegelt also weniger einen realen Wertzuwachs wider als vielmehr die Ausweitung des Geldangebots im Fiat-System.

Bemerkenswert ist zudem, dass dieser Preisanstieg erfolgte, obwohl die Produktivität im Bauwesen im selben Zeitraum deutlich gestiegen ist. Technische Fortschritte, effizientere Prozesse und moderne Materialien hätten eigentlich zu sinkenden Baukosten führen müssen, wären Preise allein durch Angebot und Nachfrage am Gütermarkt bestimmt worden. Dass sie dennoch so stark gestiegen sind, zeigt: Der Haupttreiber war monetär, nicht realwirtschaftlich.
Als die Zinsen fielen, floss billiges Kapital in Beton. Kredite waren billig, die Nachfrage stieg, und damit auch die Preise. Doch nun, da die Zinswende Realität ist, zeigt sich, wie künstlich dieses Wachstum war. Das Fundament vieler Immobilienbewertungen bestand nicht aus realem Wertzuwachs, sondern aus billigem Geld.
Eine Immobilie mag greifbar sein, aber sie bleibt in ein System eingebettet, das von Schulden abhängt. Ihr Marktwert steht und fällt mit der Geldpolitik.Das vermeintlich „sichere Betongold“ ist also nur so stabil wie das Fiat-Geld, in dem es bewertet wird.
Eine Immobilie steht auf festem Grund, aber sie bindet Kapital, Verantwortung und oft jahrzehntelange Verpflichtungen.
Wer eine Wohnung oder ein Haus kauft, konzentriert meist den größten Teil seines Vermögens in einem einzigen Objekt. Dieses Klumpenrisiko bedeutet: Der persönliche Wohlstand hängt direkt vom Immobilienmarkt ab, und dieser wiederum vom Zinsniveau und der Geldpolitik. Wenn billiges Geld zu steigenden Preisen führt, können steigende Zinsen dieselben Preise wieder drücken. Das Risiko ist also nicht, dass Immobilien grundsätzlich an Wert verlieren, sondern dass ihr Preis von geldpolitischen Entscheidungen abhängig bleibt.
Der Traum vom Eigenheim ist selten schuldenfrei. In der EU bestehen rund 92 % der finanziellen Verbindlichkeiten von Haushalten aus Krediten, der größte Teil davon sind wohnungsbezogene Hypotheken und Baudarlehen. Steigende Zinsen erhöhen die monatliche Belastung deutlich. Nach Berechnungen der EZB geben Haushalte mit Hypothekendarlehen im Schnitt 35 % ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen aus (inklusive Zins, Tilgung und Nebenkosten).
Eigentum verpflichtet – buchstäblich. Fachverbände empfehlen, jährlich rund 0,8 % bis 1 % des Immobilienwertes für Instandhaltung und Modernisierung zurückzulegen]. Bei einem Objekt im Wert von 500.000 € entspricht das 4.000 - 5.000 € pro Jahr, nur um den Zustand zu erhalten.
Eine Immobilie lässt sich nicht in kleinen Teilen veräußern. Wer Liquidität braucht, muss das ganze Objekt verkaufen. Und dies oft erst nach Monaten, mit hohen Transaktionskosten und häufig auch steuerlichen Folgen.
Auch der rechtliche Rahmen kann sich jederzeit ändern. Nachkriegsinstrumente wie der Lastenausgleich oder aktuelle Diskussionen um Vermögensabgaben und Sanierungspflichten zeigen: Eigentum ist leider kein uneingeschränktes Freiheitsrecht, sondern immer an politische Entscheidungen gebunden.
Das vermeintlich „sichere Eigentum“ entpuppt sich bei näherem Hinsehen als komplexes, kostenintensives und reguliertes System. Die Risiken sind nicht sichtbar wie bei Bitcoin, wo Kursschwankungen offen zutage treten, sie wirken schleichend, über Zinsen, Gesetze und Haltungskosten.
Und während Immobilien an Bürokratie, Fremdfinanzierung und staatliche Eingriffe gebunden sind, entsteht parallel eine völlig neue Form von Eigentum. Digital, dezentral und frei von Mittelsmännern.
Bitcoin funktioniert nach völlig anderen Prinzipien als Immobilien. Keine Hypothek, keine Grundbücher, keine Genehmigungen. Nur Eigentum, das auf Mathematik beruht.
Sein Wert entsteht nicht aus physischer Substanz, sondern aus digitaler Knappheit: Das Angebot ist auf 21 Millionen Einheiten begrenzt. Diese Regel ist im Code verankert und kann von niemandem geändert werden. Nicht von Staaten, nicht von Banken, nicht von Zentralbanken.
Bitcoin ermöglicht direkten Besitz. Wer seine privaten Schlüssel hält, besitzt sein Vermögen ohne Abhängigkeit von Banken, Depotstellen oder Grundbuchämtern. „Not your keys, not your coins“ ist kein Spruch, sondern das Grundprinzip echter finanzieller Souveränität.
Ein Bitcoin ist in 100 Millionen Satoshis teilbar. Damit lässt sich Eigentum in winzige, übertragbare Einheiten aufteilen. Sofort, global und rund um die Uhr. Kein Notar, keine Fristen, keine Bürokratie.
Bitcoin kann in Sekunden über den ganzen Globus gesendet werden. Von Wien nach Kapstadt, ohne dass eine Bank, Behörde oder politische Grenze dazwischensteht.
Bitcoin hat keine laufenden Instandhaltungskosten. Keine Dachreparatur, keine Grundsteuer, keine energetische Sanierung. Die einzige „Wartung“ besteht darin, die eigenen Schlüssel sicher zu verwahren.
Kein Staat kann Bitcoin enteignen oder inflationieren. Kein Gesetz kann sein Angebot erhöhen. Kein Amt kann im Nachhinein neue Auflagen erfinden, die dein Eigentum entwerten.
Während Immobilien an nationale Systeme gebunden sind, ist Bitcoin ein globales Gut. Es kann nicht gepfändet, nicht verwässert und die Regeln nicht politisch manipuliert werden. In einer Welt, in der physisches Eigentum zunehmend an Auflagen, Steuern und Regularien gebunden ist, bietet Bitcoin eine Alternative: Eigentum ohne Ballast, und Freiheit durch Eigenverantwortung.
Immobilien und Bitcoin stehen für zwei grundverschiedene Formen von Eigentum und damit für zwei Denkweisen über Risiko.
Die Immobilie ist statisch, lokal und fremdfinanziert. Ihr Wert hängt von Zinsen, Politik, Steuern und Vorschriften ab. Wer Eigentum auf Kredit besitzt, ist Teil eines Systems, das Stabilität nur vortäuscht: Steigende Zinsen, neue Regulierungen oder staatliche Eingriffe können die Kalkulation jederzeit verändern. Das Risiko entsteht nicht aus dem Markt, sondern aus der Abhängigkeit von äußeren Bedingungen.
Bitcoin ist das Gegenteil: dynamisch, global und eigenverantwortlich. Sein Preis schwankt kurzfristig stark, doch die Spielregeln sind unveränderlich. Niemand kann neues Angebot schaffen oder die Regeln anpassen, um den Markt zu „stabilisieren“. Das Risiko liegt hier nicht im System, sondern in der eigenen Verantwortung. Wer seine Schlüssel verliert, verliert sein Vermögen, aber auch niemand sonst kann es ihm nehmen.
Beide Formen von Eigentum tragen Risiko, aber aus völlig unterschiedlichen Quellen:
Langfristig bedeutet das: Während man mit Immobilien auf Stabilität von außen hoffen muss, kann man mit Bitcoin Stabilität von innen heraus schaffen. Durch Aneignung Wissen, Selbstverwahrung und langfristiges Denken.
Liquidität ist oft der unsichtbare Teil des Risikos. Eine Immobilie ist, wie ihr Name schon sagt, immobil. Kapital, das dort gebunden ist, bleibt es meist über Jahrzehnte. Verkaufen bedeutet Wartezeiten, Notare, Gebühren und Steuern. Wer in einer Krise schnell handeln muss, kann das nicht.
Bitcoin dagegen ist ständig liquide. Vermögen lässt sich in Sekunden bewegen, ohne Mittelsmänner, rund um die Uhr, weltweit. Diese Beweglichkeit schafft nicht nur Flexibilität, sondern auch Resilienz: In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist Beweglichkeit oft wertvoller als Masse.
Auch die Zeitpräferenz unterscheidet beide Welten grundlegend. Ein Immobilienkauf bedeutet in der Regel eine Verschuldung über 20 bis 30 Jahre. Die Tilgung wird zur Lebensaufgabe, das Ziel ist es, Schulden irgendwann zu „nullen“. Bitcoin funktioniert anders: Es erfordert keine Kredite, keine Tilgungspläne, keine Gegenpartei. Bitcoin ermöglicht Sparen mit niedriger Zeitpräferenz. Das heißt: heute verzichten, um morgen mehr zu haben.
Während Immobilien im Fiat-System durch Kredit und Inflation getrieben werden, entsteht bei Bitcoin der Wert durch Knappheit und Geduld. Bitcoin belohnt nicht die, die Schulden aufnehmen, sondern die, die sparen.
Immobilien vermitteln Sicherheit, weil sie greifbar sind. Wände, Dach, Grundstück – Dinge, die man sehen und anfassen kann. Doch wahres Eigentum entsteht nicht durch Material, sondern durch Kontrolle.
Wer eine Immobilie besitzt, ist darauf angewiesen, dass der Staat dieses Eigentum schützt. Dass Grundbücher bestehen bleiben, dass Steuern bezahlbar bleiben, dass keine neuen Auflagen kommen. Dieses Vertrauen kann über Jahrzehnte gerechtfertigt sein – doch es bleibt Vertrauen.
Bitcoin funktioniert ohne dieses Vertrauen. Es ersetzt juristische Absicherung durch technologische Gewissheit. Eigentum ist hier kein Versprechen einer Institution, sondern eine Tatsache im Netzwerk. Wer seine Schlüssel hält, besitzt – unabhängig von Staaten, Gesetzen oder Banken.
Immobilien bleiben wichtig als Lebensraum, Produktionsort und sozialer Anker. Aber als Wertspeicher verlieren sie ihre monetäre Prämie, wenn Geld wieder knapp wird.
In einer Welt mit hartem Geld kann ein Zuhause wieder das sein, was es sein sollte: ein Ort zum Leben, nicht zum Spekulieren. Und Bitcoin kann das sein, was Geld immer sein sollte: ein Werkzeug für Freiheit, nicht für Schulden.
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